LiFePo4 Hersteller

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Egger2019
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LiFePo4 Hersteller

#1 Beitrag von Egger2019 » 15. Jan 2022, 21:26

Bisher war ich mit AGM zufrieden, aber im Winter hat man durch wenig Solarenergie dann doch leider das Problem, das man leicht in den für die Batterien schädlichen Bereich abrutscht und dann den Ladebooster nutzen muss. KFZ im Leerlauf ist aber nicht wirklich eine Lösung und ein Generator auch nicht, außer in der Pampa. Da man LiFePo4 auch mal zu 90% leersaugen kann, überlegen wir, ob wir uns nicht LiFePo4 anschaffen sollen.

Kennt den folgenden "Hersteller", oder besser Vertreiber jemand ?

https://www.europe.sokbattery.com/

Und wenn ja: warum sollte man für vergleichbare Produkte wie LIONTRON oder Victron Energy das doppelte bis dreifache bezahlen ?

Einen weiteren Vertreiber finde ich ebenfalls interessant:

https://supervolt.de/supervolt-lifepo4- ... -batterie/

Hat hier jemand Erfahrungen ?

Bei 300 Watt Solarmodulen und einem 45A Ladebooster: wieviel Ah sollte man bei LiFePo4 nehmen ?

200, 300 oder 400 Ah ? (Hier würde ich jeweils 2 x die Hälfte der Gesamtkapazität kaufen, also z.B. 2 x 100 Ah = 200 Ah)

Vielen Dank

Uwe
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Dakota
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Re: LiFePo4 Hersteller

#2 Beitrag von Dakota » 16. Jan 2022, 18:30

Moin Uwe,

wirklich weiter helfen kann ich nicht 🤷
Wenn bei uns ein Austausch der Akkus ansteht werde ich auf jeden Fall eine 200AH Lipo nehmen. Jetzt habe ich 420AH Gel Akkus und damit komme ich zurecht. Wir haben 480Wp Fotovoltaik und 45A Booster. Das reicht um von ~ März bis Ende Oktober keinen Landstrom zu benötigen.
Gruß Klaus

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Egger2019
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Re: LiFePo4 Hersteller

#3 Beitrag von Egger2019 » 16. Jan 2022, 18:45

Hallo Klaus,
trotzdem Danke für Deine Antwort. Wenn die eine Batterie einen Defekt hat, geht gar nichts mehr. Außerdem kann man bei 2 Batterien mehr Leistung abgreifen. ("doppelter Ausfallschutz und doppelter Entladestrom, da zwei separate BMS")

Eben weil der Solarstrom im Winter nicht reicht und wir trotzdem autark sein möchten, denke ich, das LiFePo4 die Ideallösung sein könnte. Auf der Fahrt zum Zielort werden die geladen und können dann auf 10 % leergesaugt werden, ohne Schaden zu nehmen. Jetzt ist nur noch die Frage: wieviel Ah und welche Firma....

LG Uwe
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Kielius
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Re: LiFePo4 Hersteller

#4 Beitrag von Kielius » 16. Jan 2022, 19:08

Achte mal auf die Möglichkeit den Akku bei niedrigen Temperaturen zu nutzen.
Bei LiFePo4 ist die Temp-Grenze bei ca. 0°C. Mit LiFeYPo4 ist auch bei Frosttemperaturen des Akkus dann ein laden, bzw. entladen möglich.
Grüße von Jörg
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rainerausrhedeems
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Re: LiFePo4 Hersteller

#5 Beitrag von rainerausrhedeems » 16. Jan 2022, 19:11

Moin Uwe
Letztendlich würde ich mich von einer Fachfirma beraten lassen,habe eben noch gelesen,das es auch paralel geht,also AGM+Lio!
Gruß,Rainer,der einfach für 90€ noch eine 125AH dabei stellen würde!
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Dakota
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Re: LiFePo4 Hersteller

#6 Beitrag von Dakota » 16. Jan 2022, 19:32

@Jörg: habe mich schon damit beschäftigt, da wir unseren Phoenix durchheizen und nie unter 9°C haben ist das "Y" für MICH nicht relevant...😉

@Uwe: die Argumentation bezüglich der zwei Akkus kann ich nachvollziehen und nehme diese in meine Überlegungen auf 👍

@Rainer: Hymer nennt das Hybrid-Akku und vertreibt das so. Wohl auch eine Lösung. Da bei mir der Wechsel erst mit Ableben der Gel in Frage kommt wird es eine reine Lipo-Lösung. 🤔
Gruß Klaus

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Re: LiFePo4 Hersteller

#7 Beitrag von Boldorf2 » 17. Jan 2022, 07:51

Da ich mit meinem"Brummel" ein Ganzjahresnutzer bin, stellt sich mir auch die Frage nach der neuen Accu Art. Zur Zeit sind 2 X 90 AH Gel verbaut. Auf dem Dach 1 X100 Watt Solar. gesteuert wird das ganze über die normale Boardelektronik, sprich Schaudt EBL 99. Das alte Gerät kann leider nicht die Ladekurve von LiPo Accus. Was muss ich denn da ändern?

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Re: LiFePo4 Hersteller

#8 Beitrag von Dakota » 17. Jan 2022, 18:35

Moin Achim,

ich bezweifle dass das EBL99 eine Lipo bedienen kann 🤔🙈
Im www.wohnmobilforum.de gibt es Spezies die dir Tipps geben könnten. Hier im Forum wird die Ausbeute eher mau ausfallen 🤷
Gruß Klaus

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Egger2019
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Re: LiFePo4 Hersteller

#9 Beitrag von Egger2019 » 17. Jan 2022, 22:04

Boldorf2 hat geschrieben:
17. Jan 2022, 07:51
Da ich mit meinem"Brummel" ein Ganzjahresnutzer bin, stellt sich mir auch die Frage nach der neuen Accu Art. Zur Zeit sind 2 X 90 AH Gel verbaut. Auf dem Dach 1 X100 Watt Solar. gesteuert wird das ganze über die normale Boardelektronik, sprich Schaudt EBL 99. Das alte Gerät kann leider nicht die Ladekurve von LiPo Accus. Was muss ich denn da ändern?
Schau mal da: https://greenakku.de/mobilPV/Ladebooste ... :1912.html

So einen Ladewandler würde ich kaufen. Da ist auch gleich ein Ladebooster dabei, der die Batterie auch bei kurzen Fahrten schnell aufladen kann.

LG Uwe
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Re: LiFePo4 Hersteller

#10 Beitrag von Egger2019 » 17. Jan 2022, 22:51

@Achim

https://www.votronic.de/index.php/de/pr ... -30-20-250

Damit kann man gleichzeitig auch per Landstrom die Batterie laden, aber nicht gerade günstig...aber meines Erachtens die Ideallösung: Laden per solar, Landstrom und Lichtmaschine.
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Re: LiFePo4 Hersteller

#11 Beitrag von rainerausrhedeems » 18. Jan 2022, 20:58

Moin
Ich lade meine 2x125er mit einem 15 Ampere Ladegerät aus meinem erstem Womo,einem T2,+mit einem Panel,keine Ahnung welche Leistung ,bis jetzt hat es immer gereicht.Aber die Ansprüche sind auch immer höher geworden,das akzeptiere ich.
Gruß,Rainer
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Re: LiFePo4 Hersteller

#12 Beitrag von Kielius » 18. Jan 2022, 21:20

Solche "Trippel-Lader" würde ich nicht einbauen. Sollte ein Teil kaputt gehen ist die Wahrscheinlichkeit groß das das ganze "Ladegerät" nicht mehr funktioniert. Dann ist es empty mit dem Strom.....
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Re: LiFePo4 Hersteller

#13 Beitrag von Boldorf2 » 19. Jan 2022, 19:19

Danke Euch schon mal für die Antworten. Werde mal beim Händler des Vertrauens nachfragen was er so meint.
Die EBL 99 ist ja eigentlich auch ein "Trippel Lader" habe leider nur die Wahl zwischen Blei und Gel Accu.
Melde mich wenn ich genaueres erfahren habe.

Gruß Achim

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Re: LiFePo4 Hersteller

#14 Beitrag von Egger2019 » 20. Jan 2022, 21:15

Nach intensiver Internetrecherche habe ich folgenden Kommentar gefunden zu einem Produkt, das bei AliExpress verkauft wird (Batterie von CERRNSS):
"Diese Zellen bezeichnen wir als „Tausend-Zyklus-Zellen“ . Um die Kosten zu senken, werden sie in China für etwa 1000 Zyklen (einen Teil ihrer Lebensdauer) für die Speicherung auf Netzebene verwendet, dann herausgezogen und verkauft. Die meisten Zellen haben eine Marge über ihrer Nennkapazität, so dass diese Zellen ihre Marge aufgebraucht haben und dann als "A-Klasse" verkauft werden, wenn sie in Wirklichkeit verwendet werden. Das DEAD GIVEAWAY darauf ist dieser Aufkleber in der Mitte der Lüftungsöffnung. Dies ist von ihrem letzten Kapazitätstest, wenn sie aus dem Netzspeicher entnommen werden. Genau das machen auch der Hersteller CHINS/AmpereTime und die anderen Billig-Akkus bei Amazon. Deshalb ist der Preis so niedrig."

Es kann also durchaus sein, das bei den billigen "neuen" LiFePo4 Batterien die darin verbauten Zellen breits 1000 Zyklen hinter sich haben. Ansonsten sind die Batterien eigentlich alle ziemlich gleich aufgebaut und auch die Qualität des BMS u.s.w. scheint zu stimmen. Muss man sich überlegen, ob man 2000 Euro für eine 200 AH Batterie oder 600 Euro für eine 200 AH Batterie mit bereits ca. 1000 Zyklen kaufen möchte...

Ob das nun auf SOK und Supervolt zutrifft, weiß ich nicht und glaube ich auch nicht, da diese in der EU vertrieben werden.

Tja, mal sehen, ob ich noch weiter Infos dazu finde...
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Re: LiFePo4 Hersteller

#15 Beitrag von SvenG » 21. Jan 2022, 10:47

Moin Uwe,
deine Recherche erklärt den günstigen Preis. :thumbsup:
Ich meine gelesen zu haben das bei den Akkutypen Zylenlebensdauern von 500-900 Zyklen typisch sind, abhängig von der Ladestrom und Entladezustand. Wenn dem so ist wären 1000 Zyklen gleichbedeutend mit End of Life oder nahe dran :roll: :shock:
Sven

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